Längere oder mehrteilige
Blogbeiträge speichere ich auch unter dem Label „Vorträge“ ab. Heute ergänze
ich das Label mit meiner Besprechung von Walter Kappachers Roman „Land der
roten Steine“, die ich im Juni 2012 ins Blog gesetzt hatte.
Walter Kappacher, Land der
roten Steine (1): Ein Tryptichon
für Walter Schönau
Vor zwei Jahren haben wir im Landhaus Rothenberge Walter
Kappachers Roman Selina
oder Das andere Leben besprochen, die Geschichte eines deutschen Lehrers,
der sich in ein verfallenes Bauernhaus in der Toskana zurückzieht. Vielleicht hat Kappacher damals gefühlt, wie nah wir ihm,
dem Scheuen, in unseren Gesprächen gekommen sind, jedenfalls lässt er seinen
neuen Roman in einem fernen Land der roten Berge spielen. Das
Buch ist gegliedert wie ein Tryptichon: der große Mittelteil fällt
besonders ins Auge. Er enthält die überaus genaue Beschreibung einer
fünftägigen Wanderung durch die faszinierende Berglandschaft des Canyonlands-Nationalparks
im amerikanischen Bundesstaat Utah.
„Land der roten Steine“ (2012): Ein deutsches Amerikabuch, dachte ich beim
ersten Lesen. Hatte ich Selina so schnell
vergessen?
In diesem Blog habe ich vom 11. Juni bis zum 25. Juli 2016 ein Lesetagebuch
zu Ann Cottens Versepos „Verbannt!“ (Suhrkamp, Berlin 2016) geführt. Hier sind
alle 18 Beiträge noch einmal zusammengefasst, allerdings ohne die Abbildungen: