| Lago Maggiore: Blick von der Isola Madre aus Foto: P. Groenewold |
Café Deutschland
Op een borrel met de cultuur van de buur
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Freitag, 17. April 2026
Donnerstag, 16. April 2026
Lago Maggiore Traumparadies - Vom Fake zur Realität
Meine erste Begegnung mit dem Lago Maggiore fand etwa1960 vor dem Radio statt: In dem Film „Conny und Peter machen Musik“ singt Conny Froboess ihren erfolgreichen Schlager „Lago Maggiore Traumparadies“, begleitet von ein paar abendlichen Seebildern. Ich war damals 12 Jahre alt und saß in der Küche vor dem Kofferradio. Die Melodie hat sich mir tief eingeprägt. Der Peter war nicht ich, sondern der Schlagersänger Peter Kraus, von dem man denken mag, was man will (wie in allen Dingen vorläufig noch). Aber auf die Conny lasse ich nichts kommen. Hier ist das Video:
In Wirklichkeit wurden die Aufnahmen für den Film in Lugano am Luganer See gemacht. Die junge westdeutsche Filmindustrie nahm es wie alle Bildmedien zu allen Zeiten nicht so genau.
Als mir das letztens auffiel, habe ich keine Kosten und Mühen gescheut, den Schlager meiner Jugend mit einem authentischen, von mir persönlich gemachten Foto vom Lago Maggiore zu versehen.
Voilá, hier ist es:
Freitag, 6. März 2026
Kristine Bilkau am 24. März in Groningen!
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| Kristine Bilkau |
Der Abend beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Die Veranstaltungssprache ist Deutsch und der Eintritt beträgt 5 Euro (Studenten 2,50). Aufgrund der begrenzten Platzkapazität bitten wir Sie, sich vorab unter info@godertwalter.nlanzumelden.
Kristine Bilkau, 1974 geboren, arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg. 2025 erhielt sie den Leipziger Buchpreis für ihren Roman Halbinsel.
Donnerstag, 26. Februar 2026
DIE ZEIT wird 80 - Sonderausgabe!
Am 21. Februar 1946 erschien die erste Ausgabe der ZEIT. Aus diesem Anlass gibt es am 21. Februar 2026 eine Extra-Ausgabe, die auch einen Reprint der Erstausgabe enthält.
Außerdem allerlei Interviews und Reminiszenen über Menschen, die dieses Jahr auch 80 werden, unter anderen mit Uschi Obermaier, die in meinen Westberliner 60er Jahren jedem ein Begriff war und es geschafft hat, ohne große Leistungen im bürgerlichen Sinne das bis heute zu bleiben, durch ihre pure Existenzialität. Der Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat ein schönes Interview mit ihr gemacht.
Es hat Kritik an dieser Ausgabe gegeben: die DDR-Geschichte und ostdeutsche Persönlichkeiten wurden vermisst. Aber die ZEIT ist tatsächlich in allererster Linie das physisch, psychisch und intellektuell bedeutendste Presseorgan der alten Bundesrepublik gewesen. Lasst sie ruhig ihr Alter feiern. Ich habe mit 16 angefangen, sie zu lesen und tue das noch immer im Riesenformat auf Papier. Nur so kriege ich ein Zeitgefühl.
Freitag, 20. Februar 2026
Blutige Realität: die Berliner Schaubühne!
Vor einigen Tagen fand ich auf Facebook dieses rezente Foto von der Berliner Schaubühne, die ich in den siebziger Jahren oft besucht habe.
„Wie soll das alles weitergehen?“ Diese große, programmübergreifende Frage, die hier dem vorübergleitenden, rutschenden und ausrutschenden Publikum gezeigt wird, hat mich an meine vielleicht ein wenig irritierenden Beiträge zum deutschen literarischen Feuilleton erinnert: So habe ich unter dem Titel „Was soll das werden?“ am 11. Dezember einige Überlegungen über das sich verändernde Verhältnis von Literatur und Realität angestellt.
Nun setzt uns dieselbe Schaubühne mit einem dramatischen Ereignis in fassungsloses Erstaunen, wenn nicht gar Entsetzen: Bei einer Aufführung von Shakespeares „Richard III.“ entgleitet dem großen Lars Eidinger der Degen und verletzt eine Zuschauerin in der ersten Reihe am Kopf!
Was ich schon ahnte: Literatur wird blutige Realität. All unsere Sicherheiten, sie sind dahin. Die Berliner Schaubühne ist am Puls der Zeit!
Julia Schoch war in Groningen
Am 11. Februar wurde Julia Schoch von mir in der Groninger Galerie Pictura interviewt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand ihr Roman „Das Liebespaar des Jahrhunderts“ (2023).
Das Gespräch fand auf Deutsch statt, und dafür hatten wir mit 40 Teilnehmern für Groninger Verhältnisse ein gutes Publikum.
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| Foto: P. Prescher |
Ich komme darauf noch in einem weiteren Beitrag zurück.
Sonntag, 15. Februar 2026
„Die selbständige politische Einheit Westberlin“
Ich muss diesen DDR-Stadtplan von Berlin (Hauptstadt der DDR plus Westberlin) noch irgendwo auf meinem Dachboden haben:
Dies ist kein Fake. Diesen Stadtplan gab es wirklich.





